4. und letzter Teil der Spezialsendung “1 Stunde - 1 Thema: Frauengeschichte in Göttingen” am 27.03.2012 im Stadtradio Göttingen zu unserer Veröffentlichung “Von erster Frauenbewegung bis Queer - feministische Bewegungsgeschichten in
Göttingen - zum 100. Frauenkampftag.”
Sendung ausgestrahlt von: http://www.stadtradio-goettingen.de
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3. Teil der Spezialsendung “1 Stunde - 1 Thema: Frauengeschichte in Göttingen” am 27.03.2012 im Stadtradio Göttingen zu unserer Veröffentlichung “Von erster Frauenbewegung bis Queer - feministische Bewegungsgeschichten in
Göttingen - zum 100. Frauenkampftag.”
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2. Teil der Spezialsendung “1 Stunde - 1 Thema: Frauengeschichte in Göttingen” am 27.03.2012 im Stadtradio Göttingen zu unserer Veröffentlichung “Von erster Frauenbewegung bis Queer - feministische Bewegungsgeschichten in
Göttingen - zum 100. Frauenkampftag.”
Sendung ausgestrahlt von: http://www.stadtradio-goettingen.de
Hurra! Unsere Veröffentlichung “Von erster Frauenbewegung bis Queer - feministische Bewegungsgeschichten in Göttingen - zum 100. Frauenkampftag.”ist jetzt gegen eine Schutzgebühr von mindestens 2 € hier erhältlich:
Auch ist unser Buch gegen Vorkasse per E-Mail zu bestellen. Anfragen bitte an femstars@googlemail.com
1. Teil der Spezialsendung “1 Stunde - 1 Thema: Frauengeschichte in Göttingen” am 27.03.2012 im Stadtradio Göttingen zu unserer Veröffentlichung “Von erster Frauenbewegung bis Queer - feministische Bewegungsgeschichten in
Göttingen - zum 100. Frauenkampftag.”
Sendung ausgestrahlt von: http://www.stadtradio-goettingen.de
24.März 2012 17:00 - 24:00 im Cafè Kollektiv Kabale, Geismarlandstrasse 19
Die heutigen queeren und feministischen Frauenbewegungen sind jung und
historisch zugleich.
Um 17:00 stellt das Bündnis fem.stars im Cafè Kollektiv Kabale ein weiteres
Stück lokaler Bewegungsgeschichte vor. Beteiligt sind Institutionen,
Aktivist_innen und politische Gruppen aus akademischen, über autonomen bis
hin zu gewerkschaftlichen Kontexten.
Das Buch:
“Von erster Frauenbewegung bis Queer - feministische Bewegungsgeschichten in
Göttingen - zum 100. Frauenkampftag.
Mit Sekt und Musik will das Bündnis gemeinsam mit allen Interessierten das
frisch gedruckte Werk feiern. Dieses Buch ist eine Fundgrube für alle, die
den Weg zur Gleichheit und Infragestellung der Geschlechter aktuell
mitverfolgen wollen - ein “Must Have” für alle Liebhab*erinnen feministischer
Bewegungsgeschichte!
… hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf “unser Buch” :-)
Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht….
24.03.2012 NICHT VERPASSEN! :-)
Der Dokumentationsband wird herausgegeben vom Autorinnen*kollektiv fem.stars, welches aus einem gleichnamigen Bündnis hervorgegangen ist. An der Veröffentlichung beteiligt sind die unabhängigen Gruppen fem.Ko, die queere Hochschulgruppe und Schöner Leben Göttingen, sowie der DGB und die DGB-Jugend Südniedersachsen-Harz.
Fem.stars wurde zum 100sten internationalen Frauenkampftag, dem achten März 2011, ins Leben gerufen, und hat neben zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen einen demonstrativen Stadtrundgang zur lokalen feministischen Bewegungsgeschichte in Göttingen durchgeführt. Die Veröffentlichung enthält auf 100 Seiten die Beiträge dieses „demonstrativen Stadtrundgangs“ und dokumentiert zudem weitere (queer)feministische Aktivitäten zum 100. Internationalen Frauenkampftag. Wie der Stadtrundgang macht auch die Dokumentation Geschichte(n) und Gegenwart(en) feministischer Kämpfe in Göttingen lebendig - getreu dem Motto: „Wir bleiben in Bewegung – denn Geschichte wird gemacht!“
Eine Besonderheit stellt die Vielfalt der Mitwirkenden dar. So haben neben den Autorinnen*-gruppen (fem.Ko, DGB, Schöner Leben Göttingen, queere Hochschulgruppe) auch die Fachgruppe Geschlechterforschung „why2“ sowie die Mädchengruppe der Falken mitgewirkt, schließlch die im Frauenforum zusammengefassten Frauenprojekte und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Beteiligt waren darüber hinaus auch Einzelpersonen.
Diese sehr erfolgreiche Generationen und Spektren übergreifende Zusammenarbeit macht auch den Charakter der Veröffentlichung aus, denn sie spiegelt sich in der Vielfalt der Themen, Beiträge und Beitragenden wieder.
Zum Aufbau und Inhalt
Beiträge mit lokalem Bezug
Ein großer Teil der Beiträge enthält neben einer zeithistorischen Einordnung in allgemeine feministische Bewegungsgeschichte einen Bezug zu Göttingen. Vergangene und aktuelle feministische Auseinandersetzungen werden am Beispiel Göttingen nachgezeichnet und die dazugehörigen Gruppen und Institutionen vorgestellt. Zu der teilweise sehr aufwändigen Recherche gehörten Interviews mit Aktivistinnen verschiedener Dekaden, die Auswertung von Untersuchungen und Veröffentlichungen sowie die Suche nach Zeitzeugnissen wie Bildern, Broschüren und Flugblättern.
Der Dokumentationsband enthält passend zu den jeweiligen Stationen des Stadtrundgangs folgende Beiträge mit einem lokalen Bezug:
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zu historischen Meilensteinen der Kämpfe um Frauenbildung in Göttingen in und außerhalb der Universität,
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zur Frage, was der karitativ tätige „Frauenverein zu Göttingen“ (1841 bis 1956) mit der Frauenbewegung zu tun hat,
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zur Entstehung und Entwicklung der autonomen FrauenLesben-Bewegung in Göttingen seit Ende der Sechziger bis zu den Neunziger Jahren nebst einem Erfahrungsbericht aus dem FrauenLesbenzentrum in der Düsteren Straße,
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zu feministischen Gruppen und Aktionen an der Uni Göttingen in den Neunziger Jahren, z.B. die Besetzung des Blauen Turms nach einer Vergewaltigung,
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zur fünfjährigen Geschichte und Entwicklung des „Antifee“, dem feministischen antinationalistischen Festival in Göttingen und was unter „antisexistsich Feiern“ zu verstehen ist,
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zur Entwicklung des Göttinger Frauenforums, einem Netzwerk von Frauenorganisationen und -Projekten in Göttingen seit den Neunzigern,
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eine chronologische Darstellung der Göttinger Frauen/Lesbenprojekte und –Einrichtungen. Viele Projekte (z.B. Frauennotruf) gehören heute nur scheinbar selbstverständlich zur Infastruktur der Stadt, sie sind aber Errungenschaften langjähriger feministischer Kämpfe und heute zunehmend von Mittelkürzungen z.B. im Rahmen des „Entschuldungshilfevertrages“ existennziell bedroht.
-
Weitere kurze Infokästchen entlang der Route machen auf nur kurz gestreifte, aber ebenfalls wichtige Orte der Stadtgeschichte aufmerksam: Das Gänseliesel, die Todesstelle der Antifaschistin Conny Wessmann an der Weender Straße und von James aus der Theaterstraße.
Thematische Beiträge
Neben den Beiträgen mit einem lokalen geschichtlichen Bezug werden übergreifende Entwicklungslinien der Frauenbewegung dargestellt und über aktuelle Themen informiert. Hierzu gehören Beiträge
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zur Entstehung und Entwicklung des „achten März“ als Frauenkampftag international und in Deutschland,
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zur Bedeutung (und zeitweisen Ablehnung) des Frauentages in den Gewerkschaften,
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dazu, warum feministische Solidarität mit Sexarbeiter*innen und ihren Forderungen notwendig ist,
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zur geschlechterpolitsichen Analyse der niedersächsischen Abschiebepraxis am Beispiel des Falls Gazale Salame, für deren Verbleib sich zahlreiche Göttinger Gruppen eingesetzt hatten ,
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zum Sexismus im Alltag junger Frauen,
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zur Infragestellung von Zweigeschlechtlichkeit und Kapitalismus aus Sicht einer*s emanzipierten und von unseren Selbstverständlichkeiten irritierten „alien“.
Bild- und Aktionsdokumentation
Eine besondere Stärke des Buches besteht darin, dass es zahlreiche Fotos und Abbildungen von vergangenen und aktuellen Aktionen enthält. Bildlich dokumentiert werden zum einen die kreativen Aktionen und Ausdrucksformen des Stadtrundgangs selbst: hierzu zählt die Vernissage feministischer StreetArt und ein Anleitungs-Comic zur Durchführung einer queerfeministischen Performance-Aktion in „pink-silver“ sowie zahlreiche tolle Fotos vom Demozug und seinen Transparenten.
Auch zu manchen Stationen der vergangenen feministischen Bewegungsgeschichte werden Zeitzeugnisse aus Göttingen wie Bilder und Flugblätter abgebildet.
Neben dem Stadtrundgang werden auch die anderen Göttinger Aktivitäten im Zusammenhang mit dem 100. Frauentag dokumentiert und lebendig gemacht: der feministische Liedernachmittag („Von Brot und Rosen bis zu den flying lesbians“), das Sägen am Stuhl des Patriarchats, der Bau und die Aufstellung von Nanas, starken Frauen im Stadtbild von Göttingen.
Und nicht zu vergessen: Die Leserin*nen werden bei der Lektüre des Bandes Seite für Seite von feministischen Sprüchen aus verschiedenen Dekaden begleitet.
Unser Anliegen
Gerade der lokale Bezug und die Verbindung von Geschichte und Gegenwart in den Beiträgen des Stadtrundgangs inspirierten uns, mit der Dokumentation der Beiträge dieses wichtige Stück Göttinger Stadtgeschichte möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Mit der Veröffentlichung wollen wir aber nicht nur feministische Bewegungen und ihre Aktionen dokumentieren, sondern zugleich zum Nachahmen anregen. Der feministische Stadtrundgangsguide kann und soll für Aktionen. Bildungsarbeit und Stadtpolitik gerne genutzt werden. Wir fordern daher unsere Lese*rinnen auf:
„Kommt mit and die Orte der Kämpfe und Auseinandersetzungen, Orte der Selbstermächtigung und Zuflucht. Folgt uns Seite für Seite, informiert Euch, reiht Euch demonstrativ mit ein, ermächtigt Euch, verwendet die feministischen Sprüche aus verschiedenen Dekaden und macht Euch stark, bewegt Euch – denn Geschichte wird gemacht!“
Warum Equal Pay Day?
Der Dokumentationsband erscheint zum diesjährigen Equal Pay Day am 23. März 2012. Dieser Tag ist neben dem 8. März ein weiteres wichtiges Datum für den Kampf um Geschlechtergerechtigkeit und die Infragestellung der hierarchischen Zweigeschlechterordnung. An diesem Tag fordern Frauen für ihre Arbeit den gleichen Lohn wie Männer, denn er markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem Frauen länger arbeiten müssten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu erhalten. Hintergrund ist die in Deutschland im EU-Vergleich sehr hohe und nach wie vor beharrliche Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern, sie beträgt 23%. Das Autorinnen*kollektiv will mit dem Erscheinungsdatum zum „Equal Pay Day“ seine Verbundenheit mit Kämpfen gegen die politische, soziale und ökonomische Privilegierung von Männern zum Ausdruck bringen.
Unterstützung
Um die Dokumentation möglichst allen Interessierten ohne Ausschluss zur Verfügung stellen zu können, möchten wir auf einen regulären Kaufpreis verzichten und lediglich eine Schutzgebühr von 2 Euro erheben. Aus diesem Grund haben wir erfolgreich Fördergelder eingeworben: Unser besonderer Dank gilt der schwul-lesbischen hannchen-mehrzweck-stiftung, dem Gleichstellungsbüro und dem Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät, dem ASTA der Uni Göttingen, der Stadt Göttingen, why 2 – Fachgruppe Geschlechterforschung. Der Dokumentationsband ist im Laura-Frauenbuchladen (Burgstraße) und im Roten Buchladen (Nikolaikirchhof) sowie an zahlreichen anderen Orten erhältlich. Informationen zu Vertriebsstellen unter http://femstars.tumblr.com
Vorstellung des ersten fem.star-Bandes vor der Presse :-)
Endlich ist es soweit: der DEMOnstrative Stadtrundgang 2011 erscheint in Buchform! Das wollen wir feiern! SAVE THE DATE: 24.03.201, 17.00 h!!!